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Muttertag – Eine Erfindung der Blumenläden?
Gepostet am 02.05.2019

Muttertag – Eine Erfindung der Blumenläden?

Jeden zweiten Maisonntag wollen wir uns bei unserer Mutter für all ihre Geduld und Liebe bedanken und ihr damit zeigen, dass sie uns viel bedeutet. Doch reichen dafür ein paar Blumen oder ein paar belgische Pralinen? Ein ganz besonderer Mensch verdient doch auch ein ganz besonderes Geschenk zu diesem Ehrentag. Die Möglichkeiten sind vielfältig.


Jedes Jahr ist am zweiten Sonntag im Mai Muttertag. An diesem Tag wird die „beste Mama der Welt“ ganz besonders geehrt. Es kann etwas Selbstgebasteltes, Süßes, Fruchtiges, Glänzendes oder einfach nur gemeinsame Zeit sein – wichtig ist, dass es von Herzen kommt. Schließlich ist der Tag ein Anlass den Müttern eine ganz besondere Freude zu bereiten, sich für den aufopferungsvollen und selbstlosen Einsatz zu bedanken und an all die schönen Kindheitsmomente zu erinnern.

Die Bedeutung des Muttertages

Der Muttertag begann als Friedensinitiative um 1870, als sich Julia Ward Howe für die weltweite Einheit der Mütter im Kampf gegen den Krieg einsetzte. Sie rief die Frauen in den Gemeindehäusern, Kirchen und öffentlichen Einrichtungen einmal im Jahr dazu auf, sich zu treffen und gemeinsam für den Frieden einzustehen.

Als Begründerin des Muttertages gilt allerdings die amerikanische Frauenrechtlerin Anna Jarvis. Sie gründete den Muttertags-Verein „Mothers Day International Association“ im Jahr 1912 und wollte damit die Rolle der Mutter in der Gesellschaft stärken und gleichzeitig ihre verstorbene Mutter ehren. Die weiße Nelke war die Lieblingsblume von Jarvis‘ Mutter und gilt daher als Symbol des Feiertages. So sagte Jarvis einst: „Die Nelke lässt ihre Blätter nicht hängen, sondern schließt sie in ihr Herz, wenn sie stirbt – genau so, wie Mütter ihre Kinder für immer in ihr Herz schließen“. Dieses Zitat sollte auch Anlass für die Blumengeschenke am Muttertag gegeben haben.

Im Jahr 1914 erklärte der amerikanische Präsident Thomas Woodrow Wilson den zweiten Sonntag im Mai zum landesweiten Muttertag, der in den USA zum offiziellen Staatsfeiertag wurde. In Deutschland rief der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber den Muttertag im Jahr 1923 ins Leben. Die Floristen legten dabei besonders Wert darauf, dass es um die „Ehrung der Mutter“ ging. Durch die Nationalsozialisten, die diesen Tag für die „Gebärerinnen erbgesunder, arischer Volksgenossen“ deklarierten, wurde der Muttertag ideologisch instrumentalisiert und bekam einen bitteren Beigeschmack. Dieser Spuk hatte nach 1945 zum Glück ein Ende.

Heute ist dieser Tag eine Feierlichkeit, an dem Müttern kleine Geschenke mit materiellem oder ideellem Wert übergeben werden.

Muttertag – nur noch ein Anlass für kommerzielle Geschenke?

Der Muttertag, der einst so idealistisch war, wurde mit der Zeit schnell kommerzialisiert. In über 40 Ländern werden an diesem Tag Blumen, Pralinen, Schmuck und Geschenke von Herzen verschenkt. Der Gedanke dahinter ist, sich bei der eigenen Mutter für ihre Geduld und Führsorge zu bedanken. Sie an diesem Tag wissen zu lassen, dass man selbst auch für sie immer da sein wird, so wie sie es für einen selbst getan hat.

Muttertag

 

Für viele Mütter ist der Muttertag eine willkommene Abwechslung zum Alltag, denn er gibt Anlass mit der Familie mal wieder etwas mehr Zeit zu verbringen.

TIPP: Bedanken Sie sich bei Ihrer Mutter mit etwas ganz Besonderem – beispielsweise mit einer Obstbox zum Muttertag.

 

 

(Quellen: https://www.sonntagsblatt.de/artikel/fest-und-feiertage/spiritualitaet-mystik/muttertag-sieben-fakten-die-nicht-jeder-kennt, https://www.focus.de/finanzen/news/tid-14194/muttertag-ist-der-muttertag-eine-erfindung-der-nazis_aid_396930.html, https://www.gofeminin.de/mein-leben/mutter-spruche-s1462279.html)