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Ernährungstrend Low-Carb
Gepostet am 22.02.2018

Ernährungstrend Low-Carb

Low-Carb, Low-Fat, Trennkost, Schlank im Schlaft oder HCG-Diät sind nur ein paar Namen, die im Diätendschungel immer wieder auftauchen. Doch was hilft wirklich? Womit kann man gesund abnehmen? Und was verspricht einen dauerhaften Erfolg? Ein spannendes Thema mit vielen Unbekannten, dem wir uns stückweise nähern wollen. In diesem Beitrag schauen wir einmal ganz genau auf den Ernährungstrend Low-Carb.


Eine Diät sollten Sie nicht mit den Augen eines Betriebswirts betrachten. Denn es gilt nicht, dass mehr herauskommt als investiert wird. Hier kommt es darauf an, dass Sie mehr verbrauchen als Sie zu sich nehmen. Jede Diät zielt also darauf ab, dass wir weniger Kalorien zu uns nehmen als wir verbrauchen.


Was steckt hinter Low-Carb?

Ursprünglich wurde bei dieser Ernährungsweise auf wenig bis keine Kohlenhydrate, dafür aber auf Fette gesetzt. Später wurden dann die Fette in gute und weniger gute Fette unterteilt und der generelle Verzicht auf Kohlenhydrate aufgehoben. Es gibt viele Varianten der Low-Carb-Diät, von extrem bis abgeschwächt. Der Grundsatz jedoch ist, dass Sie bei dieser Diät weitestgehend auf kohlenhydratreiche Lebensmittel verzichten. Dazu zählen Kartoffeln, Brot, Nudeln, Reis und auch Kekse, Süßigkeiten sowie Obst (zumindest in der Anfangsphase) und Fast Food. Dafür stehen kohlenhydratarme Gemüsesorten, Salate, Eier, Milchprodukte, Fisch und Fleisch sowie pflanzliche Fette und fettreiche Nüsse auf dem Speiseplan.

Hinter dem Ansatz der Low-Carb-Diät steckt folgende Logik: Kohlenhydrate werden im Körper in Glukose umgewandelt und der Blutzuckerspiegel steigt. Jetzt schüttet der Körper Insulin aus, welches den Zucker in die Zellen befördert. Da viele Kohlenhydrate eine starke Ausschüttung von Insulin zur Folge haben, sinkt der Blutzuckerspiegel rasch wieder ab und ein erneutes Hungergefühl stellt sich ein. Die Low-Carb-Diät will das verhindern, indem weniger Kohlenhydrate – und wenn Kohlenhydrate, dann hochwertige – aufgenommen werden.

INTERESSANT: In den 70er Jahren war die Diät bereits unter dem Namen „Dr.-Atkins-Diät“ bekannt, denn als einer der Mitbegründer der Low-Carb-Diät zählte der Kardiologe Robert Atkins.


Vor- und Nachteile von Low-Carb

Ernährungstrend Low CarbEines liegt ganz klar auf der Hand: Diese Ernährungsform bringt einen Gewichtsverlust mit sich. Es ist bewiesen, dass Eiweiße und Fette besser sättigen als Kohlenhydrate. Ebenso wird der Stoffwechsel verbessert und das Hungergefühl vermindert. Dafür sorgt die Insulinausschüttung. Es ist wichtig, dass qualitativ hochwertige Kohlenhydrate, beispielweise aus Vollkornprodukten aufgenommen werden.Ernaehrungstrend Low-Carb

Fehlende Kohlenhydrate führen zu verminderter Energie für Körper und Gehirn, die vermehrte Fettzufuhr begünstigt Herz- und Kreislauferkrankungen. Der fehlende Konsum von Obst wird kritisch gesehen, da dies wichtige Lieferanten für Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe sind.

FAZIT: Eine einseitige Ernährung über einen längeren Zeitpunkt führt oft zu Mangelerscheinungen und ist nicht empfehlenswert. Einzelne Mahlzeiten durch Low-Carb zu ersetzen, ist sicherlich wesentlich sinnvoller und kann das Gewichtsmanagement positiv beeinflussen.

 


(http://www.strike-magazin.de/ernaehrung/ernaehrungstrend-low-carb-alle-fakten-vorteile-und-risiken, http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/diaeten-check-low-carb-programme-atkins-logi-glyx-und-south-beach-diaet-1.1343665, https://www.chefkoch.de/magazin/artikel/2085,0/Chefkoch/Low-Carb-das-steckt-dahinter.html, https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/abnehmen/low-fat-gegen-low-carb-weniger-fett-oder-weniger-kohlenhydrate-worauf-es-bei-einer-diaet-wirklich-ankommt_id_8497997.html)