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Obst und Gemüse richtig aufbewahrt
Gepostet am 09.10.2017

Obst und Gemüse richtig aufbewahrt

Sie überlegen zu Hause, ob sich die Tomate im Kühlschrank besser hält als bei Zimmertemperatur? Sie grübeln, wie Sie die Kartoffeln am besten lagern? Und da gibt es noch eine Menge weitere Obst- und Gemüsesorten, die uns bei richtiger Lagerung einfach länger Freude machen. Die Kernfrage ist klar: Was gehört in den Kühlschrank oder in die Speisekammer und was wird besser bei Zimmertemperatur in der Küche aufbewahrt?


So klappt es mit der Lagerung

Mit der richtigen Lagerung bleiben Obst und Gemüse länger frisch und auch ihre wichtigen Inhaltsstoffe besser erhalten. Gerade Vitamine werden bei falscher Lagerung schnell zerstört, da sie sehr temperatur- und lichtempfindlich sind. Einen kleinen Anhaltspunkt erhalten Sie, wenn Sie wissen, woher das Obst und Gemüse stammt. Einheimische Sorten fühlen sich im Kühlschrank meist wohler, wohingegen Südfrüchte oft bei Zimmertemperatur länger frisch bleiben.

TIPP: Das Obst und Gemüse erst kurz vor dem Verzehr waschen. Wasser macht die Früchte empfindlicher und für Keime empfänglich.

 

Was fühlt sich im Kühlschrank am wohlsten?

Der Kühlschrank ist in verschiedene Kältezonen eingeteilt und das macht Sinn. So können Sie Lebensmittel optimal aufbewahren. Die wärmste Zone im Kühlschrank ist ganz oben, die kälteste ganz unten. Das Gemüsefach nimmt innerhalb der Temperaturzonen eine besondere Stellung ein. Die Schubfächer aus Plastik werden von oben durch eine Glasplatte geschützt. So kann die kalte Luft nicht bis in das Gemüsefach absinken und es herrschen um die 8°. Ideal um Obst und Gemüse frisch zuhalten ohne es „erfrieren“ zu lassen. Obst und Gemüse richtig aufbewahrt

  • Kohlrabi, Radieschen, Gurke, Paprika, Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Salat und Zucchini gehören in das Gemüsefach im Kühlschrank.

  • Möhren können Sie problemlos im Kühlschrank aufbewahren, am besten in einer Plastetüte mit Löchern.

  • Auch Kiwis und Pflaumen sind im Kühlschrank gut aufgehoben.


TIPP: Platzt der Kühlschrank wieder mal aus allen Nähten können sich Balkonbesitzer freuen. Sie können die kühlen Herbsttage nutzen, um auf dem Balkon Obst und Gemüse zu lagern. Allerdings müssen Sie das Wetter gut im Blick behalten. Sobald sich die ersten Nachtfröste ankündigen, muss das Obst und Gemüse schnell wieder in den Kühlschrank. Frostige Temperaturen vertragen nur sehr wenige Sorten, beispielsweise Rosenkohl.

 

Was hält sich in der Speisekammer besonders gut?

Die Speisekammer ist leicht in Vergessenheit geraten. Früher war sie fast in jedem Haus zu finden. Aber unsere moderne Gesellschaft macht eine Vorratshaltung nicht unbedingt notwendig. Schließlich lebt niemand mehr drei Tagesmärsche vom Supermarkt entfernt. Und doch feiert die Speisekammer gerade wieder ihr Comeback. Denn richtig angelegt, ist sie gut durchlüftet und schön kühl. So können viele Lebensmittel ideal gelagert werden. Auch manche Obst- und Gemüsesorten fühlen sich dort richtig wohl.

  • Äpfel lieben es kühl und feucht. In einem Apfel ist sehr viel Wasser enthalten, was er bei der Lagerung nach und nach verbraucht. Eine hohe Luftfeuchtigkeit oder die Aufbewahrung in einer gelöcherten Plastiktüte kann das Austrocknen verzögern.

  • Kartoffeln werden am besten kühl und dunkel aufbewahrt. Wer dies nicht gewährleisten kann, macht die Kartoffeln in Zeitungspapier eingewickelt bei Zimmertemperatur haltbarer.

  • Zwiebeln und Knoblauch lieben es kühl und luftig.

 

Wer sucht lieber ein Plätzchen in der Küche?

  • Mangos und Bananen finden einen guten Platz in einem Obstkorb in der Küche.

  • Tomaten lieben es bei Zimmertemperatur gelagert zu werden.

  • Zitronen, Orangen und Nektarinen sind Kälte nicht gewöhnt und halten sich bei Zimmertemperatur am besten.

  • Auch Avocados sind in der Küche ideal aufgehoben.

 

Was wird lieber getrennt gelagert?

Obst und Gemüsesorten, die viel Ethylen freisetzen, sollten Sie getrennt lagern. Dazu zählen beispielsweise: Äpfel, Tomaten, Aprikosen und Pflaumen.

INTERESSANT: Bei Ethylen handelt es sich um ein Pflanzenhormon, welches den natürlichen Reifungsprozess in Gang setzt und die Früchte schneller verderben lässt. Diesen Prozess können Sie nutzen: Legen Sie eine grüne Banane neben einen reifen Apfel. Damit können sie den Reifungsprozess der Banane beschleunigen.

Am allerbesten ist es immer noch das Obst und Gemüse frisch zu essen – dies ist natürlich nicht immer möglich.


Sie wissen jetzt: Auf die richtige Lagerung kommt es an.

 

(Quellen: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/rund-ums-lebensmittel/tipps-fuer-den-einkauf/obst-und-gemuese-richtige-lagerung, https://www.aldi-sued.de/de/ratgeber/ratgeber-kochen/grundregeln-des-kochens/obst-und-gemuese-richtig-lagern/, https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/So-lagern-Sie-Obst-und-Gemuese-richtig–107811.html)