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Aprikose


Geschichte

Die Aprikose stammt ursprünglich aus dem Norden Chinas. Dort wird sie schon seit über 4000 Jahren kultiviert. Von China gelangte die Aprikose nach Persien und Armenien – daher auch der Name „Pflaume von Armenien“ (Prunus armeniaca). Heute wird sie vor allem in der Türkei, Spanien und anderen warmen Gebieten rund ums Mittelmeer angebaut.

Pflanze

Die Aprikose zählt zum Steinobst und gehört zur Unterfamilie der Rosengewächse. Der strauchartige Aprikosenbaum erreicht eine Höhe von vier bis sieben Metern. Er kann bis zu 90 Jahre alt werden und produziert im Durchschnitt 120 kg Früchte pro Jahr.

Die Frucht

Die Aprikose ist eine runde bis eiförmige Frucht mit gelboranger, sehr dünner Schale. Das Fruchtfleisch ist ebenfalls gelborange, manchmal auch leicht rötlich gefärbt. In der Mitte der Aprikose befindet sich ein dunkelbrauner Kern, welcher einer Mandel ähnelt. Tatsächlich wird dieser Samen auch zur Herstellung von Persipan (künstlichem Marzipan) verwendet. Neben dem leckeren süßen Geschmack enthält die Aprikose außerordentlich viel Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Phosphor. Dadurch stärkt die Frucht das Immunsystem und kurbelt den Kreislauf an. Außerdem sind Aprikosen appetitanregend und helfen gegen Blutarmut.

Der Genuss

Am besten eignet sich die Aprikose zum direkten Verzehr. Man kann einfach reinbeißen, sollte aber den harten Kern nicht vergessen. Oder man schneidet mit einem Küchenmesser an der Nabe entlang und teilt die Frucht so in zwei Hälften – so kann der Kern einfacher herausgelöst werden. Außerdem wird die Aprikose gern als Trockenobst, in Konfitüren und Kuchen oder als Marillenschnaps verwendet.

Lagerung / Tipps / Tricks

Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass die Früchte schon reif sind, da sie schlecht nachreifen. Deshalb sollten sie auch nach dem Kauf bald verzehrt werden. Aprikosen können im Kühlschrank gelagert werden, so sind sie gut eine Woche haltbar.

Tipp: Vor dem Herstellen von Konfitüre ist zu empfehlen, die Früchte einen Tag vor dem Kochen einzuzuckern. So entfaltet sich der Geschmack besonders gut und bleibt schön süß.